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"Teufel, Teufel, Teufelei,
Klingeteufel sind dabei!"

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Jedes Jahr an Fasching tauchen die KLINGETEUFEL im Kinder- und Jugenddorf Klinge auf und treiben ihr Unwesen auch bei den Faschingsumzügen in Seckach und Buchen.

Die Gestalt geht zurück auf eine alte Sage:

"Die Teufelsklinge bei Seckach"

Um das Gebiet der "Teufelsklinge" bei Seckach hatten einst die Herren von Bödigheim und die von Adelsheim einen großen Streit. Im Kampf trafen sie in der Klinge aufeinander und töten sich gegenseitig. Daraufhin verfluchte ein Fräulein von Adelsheim das Tal, weil hier der Teufel den Bruderkrieg geschürt hatte. Seither wurde es "Teufelsklinge" genannt, und die Seelen der beiden Getöteten mußten ruhelos darin umherwandern. Später kam Markgraf Bernhard von Baden in die Gegend. Der fromme Ritter segnete mit seinem Schwert das Tal und weihte es zum "Tal des Friedens". Dann zog er weiter, um das Land vor den Türken zu bewahren. Nach vielen Hundert Jahren, etwa im Jahr 1850, brach erneut ein Streit um die Klinge aus. Zwei Schäfer stritten sich dort um das Weideland. Dann aber erkannten sie, daß der Klingeteufel wieder Haß säen wollte. Sie versöhnten sich und stifteten ein Steinkreuz, das noch heute am Weg nach Schlierstadt steht.

aus: "Weiße Schwarze Feurige - Sagen aus dem Frankenland", Peter Assion, Badenia Verlag Karlsruhe, 1972

Teufelssage
Die Klingeteufelssage

Klingeteufel
Was ist ein Klingeteufel?

Teufelslied
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Die Klingeteufel in der Klingezeitung:
Ausgabe 1/2003: 22 Jahre Klingeteufel

 

 

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zum Download: "Klingeteufel-Bastelbogen"